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Fachkräfte finden und halten – Strategien, die auch ohne großes Recruiting-Budget funktionieren.

SOKA-BAU: Neue Beitragspauschale für Angestellte ab April 2021
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SOKA-BAU: Neue Beitragspauschale für Angestellte ab April 2021

Die SOKA-BAU hat im Rahmen der Anpassung des Tarifvertrags über das Sozialkassenverfahren zum 01. April 2021 eine neue monatliche Beitragspauschale in Höhe von 18 Euro für Angestellte eingeführt. Diese bundesweit einheitliche Pauschale dient der Finanzierung der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft. Sie soll die Ausbildungskapazitäten sichern und damit langfristig dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenwirken.

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Für welche Arbeitnehmer ist die Beitragspauschale zu zahlen?

Die Beitragspauschale ist für alle technischen und kaufmännischen Angestellten sowie für nicht-gewerbliche Poliere mit einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis nach SGB VI zu entrichten.

Nicht zu zahlen ist die Pauschale für:

  • kaufmännische geringfügig Beschäftigte (§ 8 SGB IV)
  • ruhende Arbeitsverhältnisse (z. B. Elternzeit, Pflegezeit)
  • ngestellte in Dienstpflicht (z. B. freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst)
  • Auszubildende

Höhe der Beitragspauschale

  • Monatspauschale: 18,00 € bei durchgehendem Beschäftigungsverhältnis
  • Tagespauschale: 0,90 € je Beschäftigungstag (maximal 18,00 € pro Monat)

Diese Regelung stellt sicher, dass auch Teilmonate fair abgerechnet werden.

Zeitpunkt und Zahlungsfälligkeit

Die Beitragspauschale fällt erstmals ab April 2021 an. Aufgrund der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) des VTV ist sie für die Abrechnungsmonate April, Mai und Juni 2021 jedoch erst zum 28. August 2021 fällig. Säumniszuschläge erhebt die SOKA-BAU bis zu diesem Termin nicht.

Ab Juli 2021 ist die Pauschale dann regelmäßig zum 28. des Folgemonats zu entrichten.

Vorzeitige Zahlung – was passiert?

Zahlt ein Betrieb die Beitragspauschale vor Fälligkeit (28.08.2021), wird der Betrag von SOKA-BAU vorerst einbehalten und automatisch zugeordnet.

  • Betriebe ohne Angestellte oder zu hohe Beträge werden automatisch erstattet.
  • Unternehmen können zu viel gezahlte Beiträge selbst zurückfordern.
E-Learning im Homeoffice: Chancen für Bauunternehmen in der Krise
Branchen

E-Learning im Homeoffice: Chancen für Bauunternehmen in der Krise

Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsalltag vieler Bauunternehmen stark verändert. Persönliche Meetings und Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt, Leerläufe entstehen. Um den Betrieb trotzdem am Laufen zu halten und die Zeit sinnvoll zu nutzen, sind digitale Lösungen gefragt. Die BRZ-Akademie empfiehlt: Treffen Sie sich online und setzen Sie auf E-Learning, um Ihre Mitarbeitenden fit für die Zukunft zu machen.

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Es geht auch digital: Weiterbildung im Baubetrieb

Die Digitalisierung erweist sich gerade in der Krise als überlebenswichtig. Bauunternehmen, die bereits erste Schritte unternommen haben, können ihre Prozesse einfacher fortführen. Doch auch für alle anderen gilt: Nutzen Sie Leerläufe, um sich und Ihre Teams zu qualifizieren. „E-Learning bietet hier ideale Ansatzpunkte, um später gestärkt und zukunftsorientiert aus der Krise herauszugehen“, betont Johannes Trienekens, Leiter der BRZ-Akademie. Ob Wissenslücken schließen oder neue Methodenkompetenzen erlernen – digitales Lernen ermöglicht es, auf dem Laufenden zu bleiben.

Digital lernen mit der BRZ-Akademie

Web-Seminare sind Live-Schulungen, bei denen Teilnehmende über eine Webanwendung direkt mit Fachreferenten verbunden sind. Fragen lassen sich per Live-Chat stellen und sofort klären. Die Inhalte konzentrieren sich auf praxisnahe Themen wie Urlaubsberechnung in der Baulohnabrechnung oder Verrechnungssätze für Gerätekosten. Die Dauer beträgt in der Regel 45 Minuten plus Fragezeit.

Online-Schulungen sind zeitunabhängig verfügbar und bestehen meist aus mehreren Lerneinheiten. Nach Registrierung können Teilnehmende die Inhalte jederzeit abrufen und wiederholen. Zwischentests helfen, das Gelernte zu überprüfen.

Von Profis für Profis

Die Schulungen werden von erfahrenen Fachreferenten geleitet, die sowohl über langjährige Baupraxis als auch über umfassendes Wissen in Bausoftware und digitalen Prozessen verfügen. Sie vermitteln praxisnahes Wissen für den direkten Einsatz im Baubetrieb.

Nicht warten, jetzt starten!

Für die Teilnahme benötigen Ihre Mitarbeitenden lediglich einen PC oder ein Notebook, eine Internetverbindung und optional Kopfhörer oder Lautsprecher. Ob im Homeoffice oder im Büro – so können Baubetriebe jetzt Zeit und Leerläufe effektiv nutzen. Die BRZ-Akademie empfiehlt: Starten Sie noch heute mit E-Learning und rüsten Sie Ihr Unternehmen für die Zeit nach der Krise. Den Überblick über alle E-Learning-Angebote von BRZ finden Sie hier.

Retention Management mit Strategie: Mitarbeitende langfristig binden
HR & Payroll

Retention Management mit Strategie: Mitarbeitende langfristig binden

In diesem Blogartikel zeigen wir dir, wie du ein Retention-Programm systematisch aufbaust – von der Definition über strategische Ziele bis hin zu konkreten Maßnahmen. Wir geben Beispiele aus der Praxis, führen dich durch eine sechsstufige Strategieentwicklung und zeigen, wie du mit Suiteify HR ein datengetriebenes Ökosystem für langfristige Mitarbeiterzufriedenheit etablierst.

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Retention ist längst mehr als nur ein Mittel, um Fluktuationskosten zu senken. Heute gilt Mitarbeiterbindung als zentraler Treiber für nachhaltiges Wachstum: Wer sich im Unternehmen gut aufgehoben fühlt, bleibt nicht nur länger, sondern bringt auch eigene Ideen und Impulse ein. Vertrauen in die Organisation schafft Loyalität – und sorgt dafür, dass Teams stabil bleiben.

Gehaltserhöhungen oder Boni allein reichen dafür nicht. Entscheidend ist ein Arbeitsumfeld, das von klaren Karrierepfaden, echtem Feedback und Wertschätzung geprägt ist. Nur so bleibt wertvolles Wissen im Unternehmen und geht nicht mit jedem Wechsel verloren. Retention Management ist deshalb keine Kür, sondern eine strategische und menschliche Notwendigkeit.

In diesem Blogartikel zeigen wir dir, wie du ein Retention-Programm systematisch aufbaust – von der Definition über strategische Ziele bis hin zu konkreten Maßnahmen. Wir geben Beispiele aus der Praxis, führen dich durch eine sechsstufige Strategieentwicklung und zeigen, wie du mit Suiteify HR ein datengetriebenes Ökosystem für langfristige Mitarbeiterzufriedenheit etablierst.

Eine Definition von Retention Management

Retention

Der Begriff „Retention“ leitet sich vom englischen to retain (behalten, bewahren) ab. Im Unternehmenskontext beschreibt er, wie lange Mitarbeitende im Betrieb bleiben – und warum. Dabei geht es nicht nur um bloße Verweildauer, sondern um die aktive Gestaltung eines Umfelds, in dem Talente wachsen können.

Retention lässt sich sowohl quantitativ messen – etwa durch durchschnittliche Betriebszugehörigkeit oder jährliche Fluktuationsraten – als auch qualitativ, zum Beispiel über den Grad der Identifikation mit Unternehmenswerten oder Engagement-Indizes. Ein modernes Verständnis berücksichtigt zudem, dass Motivation individuell ist: Jede:r Mitarbeitende bringt eigene Treiber und Bedürfnisse mit.

Retention Management

Retention Management ist der strategische Prozess, mit dem Unternehmen gezielt Mitarbeiter:innen binden und fördern. Dazu gehört die Identifikation kritischer Positionen und High Potentials, die Analyse von Abwanderungsrisiken und die Entwicklung passender Maßnahmen.

Anstatt erst auf Kündigungen zu reagieren, setzt modernes Retention Management früh an: mit strukturiertem Onboarding, kontinuierlichem Feedback, individuellen Lern- und Entwicklungspfaden sowie klaren Karrieremodellen. Ziel ist es, Know-how im Unternehmen zu halten und gleichzeitig eine Kultur zu schaffen, in der Mitarbeitende ihr volles Potenzial entfalten können.

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Die Ziele im HR-Management

Retention Management wirkt auf mehreren Ebenen – von kurzfristigen Effizienzgewinnen bis hin zu einer nachhaltig starken Unternehmenskultur. Typische Ziele lassen sich in drei Bereiche gliedern:

1. Operative Ziele

Fluktuation senken: Ziel ist eine Abwanderungsquote deutlich unter dem Branchendurchschnitt (z. B. < 10%).

Kosten sparen: Weniger Recruiting- und Onboarding-Aufwand durch höhere Mitarbeiterbindung – etwa 20 % geringere externe Rekrutierungskosten.

Schneller produktiv: Onboarding so optimieren, dass neue Mitarbeitende schneller ihre volle Leistung erbringen (verkürzte Time-to-Productivity).

2. Strategische Ziele

Employer Branding stärken: Als attraktiver Arbeitgeber Talente binden und gleichzeitig neue gewinnen – durch gelebte Arbeitskultur statt Hochglanzbroschüren.

Wissen sichern: Kritisches Know-how in Schlüsselpositionen halten, um gefährliche Wissenslücken zu vermeiden.

Führungspipelines aufbauen: High-Potential-Programme entwickeln, die künftige Führungskräfte gezielt vorbereiten.

3. Kulturelle Ziele

Engagement fördern: Ein hoher Engagement-Index (> 75 % positiv) zeigt, dass Mitarbeitende motiviert und aktiv eingebunden sind.

Feedback-Kultur etablieren: Regelmäßige Rückmeldungen und ein konstruktiver Umgang mit Fehlern (Trial & Error) werden zum festen Bestandteil der Arbeit.

Ownership stärken: Mitarbeitende übernehmen Verantwortung für Projekte und Ergebnisse – was intrinsische Motivation und Eigeninitiative fördert.

Wichtig: Retention Management ist kein „Entweder-oder“, sondern immer ein Mix aus operativen, strategischen und kulturellen Zielen. Nur wenn alle Ebenen zusammenspielen, entsteht echte und nachhaltige Mitarbeiterbindung.

Beispiele für Retention-Management-Maßnahmen

1. Mentorship-Zirkel

Erfahrene Mitarbeitende begleiten Nachwuchstalente in kleinen, thematisch fokussierten Gruppen. In monatlichen Treffen bearbeiten die Zirkel praxisnahe Fragestellungen, zum Beispiel zur internen Kommunikation. Die Rotation der Teilnehmenden verhindert Wissensinseln und stärkt gleichzeitig das Wir-Gefühl durch bereichsübergreifenden Austausch.

2. Echtzeit-Feedback mit Pulse Surveys

Statt einmal im Jahr Feedback einzuholen, werden kurze Mini-Umfragen wöchentlich per App oder Intranet verschickt – in wenigen Sekunden beantwortet. Themen wie Teamstimmung, Workload, Arbeitgeberimage oder Work-Life-Balance wechseln regelmäßig. So entstehen Live-Daten, die sofort visualisiert werden. Bei sinkender Zufriedenheit kann zeitnah mit Workshops oder gezieltem Coaching reagiert werden.

3. Karrierepfade mit Kompetenz-Framework

Für jede Funktion wird ein mehrstufiges Kompetenzmodell entwickelt – vom „Einsteiger“ bis zum „Experten“. Jede Stufe ist mit klaren Lernmodulen verknüpft: E-Learning, Micro-Trainings oder projektbezogene Aufgaben. Mitarbeitende sehen ihren aktuellen Status im Self-Service-Portal und wissen jederzeit, welche nächsten Schritte möglich sind. Führungskräfte begleiten den Prozess als Sparringspartner und stellen sicher, dass Fortschritte konsequent verfolgt werden.

4. Peer-to-Peer Recognition

Über eine interne Recognition-App vergeben Kolleg:innen Punkte und Abzeichen für besondere Leistungen, kreative Ideen, Teamgeist oder soziales Engagement. Jede Anerkennung wird mit einem kurzen Kommentar sichtbar gemacht – Wertschätzung wird so im ganzen Unternehmen erlebbar. Zusätzlich werden regelmäßig „Mitarbeitende des Monats“ aus Mitarbeitersicht ausgezeichnet, etwa mit Gutscheinen oder Benefits.

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6 Schritte für eine erfolgreiche Retention-Strategie

1. Analyse als Basis

Bevor konkrete Maßnahmen starten, braucht es eine solide Datenbasis. Kombiniere Fluktuationsraten nach Abteilungen mit qualitativen Erkenntnissen aus Exit-Interviews, Stay-Interviews und Engagement-Surveys. Visualisiere die Ergebnisse in Heatmaps oder Trendlinien – so erkennst du früh, wo Abwanderungsrisiken bestehen und wo gezielt Handlungsbedarf ist.

2. Mitarbeitende segmentieren

Nicht alle Mitarbeitenden lassen sich mit denselben Maßnahmen binden. Erstelle Personas für verschiedene Gruppen wie Junior-Fachkräfte, Spezialist:innen, High Potentials oder Führungskräfte. Halte ihre Motivatoren, Herausforderungen und Karriereziele fest. Beispiel: Fachkräfte brauchen klare Aufstiegspfade und gezielte Weiterbildung.

3. Employer Value Proposition (EVP) schärfen

Auf Basis der Analyse definierst du ein klares Arbeitgeberversprechen für jede Zielgruppe. Was macht dein Unternehmen unwiderstehlich? Lernkultur, außergewöhnliche Work-Life-Balance oder Benefits wie Sabbaticals und Workations? Wichtig: Kommuniziere die EVP intern (HR, Führungskräfte) und extern (Karriereseiten, Stellenausschreibungen, LinkedIn).

4. Maßnahmen-Baukasten entwickeln

Erstelle ein flexibles Toolkit, das sich je nach Persona und Bereich anpassen lässt. Beispiele:

Onboarding-Booster: Workshops, Buddy-Systeme, 90-Tage-Pläne

Lernangebote: Micro-Learning, Learning Circles, externe Zertifizierungen

Wellbeing-Initiativen: Gesundheits-Checks, psychologische Beratung, Sportförderung

Recognition: Peer-to-Peer-Anerkennung, Events für besondere Leistungen

Alumni-Netzwerk: Ehemalige durch Events oder projektweise Zusammenarbeit einbinden

5. Pilotieren und skalieren

Starte mit einem Pilotsegment, z. B. einer Abteilung mit hoher Fluktuation. Lege Erfolgskriterien fest (+10 % Engagement-Score, –15 % Fluktuation). Sammle Feedback, optimiere Maßnahmen und dokumentiere Best Practices. Danach skalierst du die erfolgreichen Elemente unternehmensweit – unterstützt durch Change-Management und gezielte Schulungen.

6. Monitoring und kontinuierliche Anpassung

Ein dynamisches KPI-Cockpit ist das Herzstück deiner Retention-Strategie. Es zeigt dir in Echtzeit: Fluktuationsraten, Engagement-Trends, Skill-Gaps oder Teilnahmequoten an Programmen. Definiere Schwellenwerte (z. B. Zufriedenheit < 70 % in einem Team) und nutze automatische Alerts. Ergänze regelmäßige Retrospektiven auf Management- und Team-Ebene, um Maßnahmen laufend zu optimieren.

Wie Suiteify HR die Mitarbeiterbindung stärkt

Suiteify HR ist eine modulare HR-Suite, die Unternehmen dabei unterstützt, Talente zu gewinnen, zu entwickeln und langfristig zu halten. Der Vorteil: Mitarbeiterbindung beginnt nicht erst im laufenden Arbeitsverhältnis, sondern schon beim Recruiting und Onboarding. Durch strukturiertes Bewerbermanagement reduzierst du die Absprungrate, und ein standardisiertes Onboarding steigert nachweislich die Zufriedenheit neuer Kolleg:innen.

Funktionen, die Mitarbeiterbindung spürbar stärken:

  • Bewerbermanagement:Top-Kandidat:innen per Multi-Channel-Posting ansprechen.
  • Onboarding: StandardisierteEinarbeitung mit automatischen Checklisten.
  • Mitarbeitergespräche &360°-Feedback: Digitale Gesprächsplanung, Vorlagen und Feedback aus mehrerenPerspektiven.
  • Lernmanagement: ZentraleWeiterbildung und individuelle Lernpfade machen Karrierechancen sichtbar.
  • Skill- &Kompetenzmanagement: Klare Übersicht über Fähigkeiten und Anforderungen,inklusive Kompetenzprofile.
  • Potenzialanalysen: z. B. per9-Felder-Matrix für systematische Nachfolgeplanung.
  • Nachfolgemanagement:Automatische Identifikation interner Nachfolger:innen.

Dank der nahtlosen Vernetzung aller Module begleitet Suiteify HR den gesamten Employee Lifecycle – und unterstützt dich dabei, Fachkräfte nachhaltig ans Unternehmen zu binden.

Fazit: Retention ist mehr als Zahlen

Retention Management bedeutet nicht nur, Kündigungen zu vermeiden. Es ist ein strategischer Prozess, der datenbasierte Analysen, individuelle Entwicklungsangebote und automatisierte (KI-)Prozesse verbindet – vom ersten Kontakt bis zur laufenden Bewertung möglicher Abwanderungsrisiken. Statt Symptome wie sinkendes Engagement zu behandeln, gilt es, die Ursachen frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.

Die technologische Basis dafür liefert dir Suiteify HR: Eine durchgängige Plattform, die alle relevanten Daten in Echtzeit bündelt, Feedback- und Entwicklungszyklen orchestriert und personalisierte Lern- und Karrierepfade ermöglicht. So stärkst du deine Wettbewerbsfähigkeit im War for Talent – und machst deine Mitarbeitenden zum Motor für nachhaltiges Wachstum.

Retention Management FAQ

Was ist der Retention-Prozess im HR-Management?

Retention Management ist ein zyklischer Prozess. Er startet mit der Analyse von Fluktuations- und Engagement-Daten, gefolgt von der Segmentierung der Mitarbeitenden in Personas und der Schärfung der Employer Value Proposition (EVP). Darauf aufbauend werden Maßnahmen wie Onboarding, Mentoring oder Lernpfade zunächst pilotiert und anschließend sinnvoll im gesamten Unternehmen ausgerollt.

Warum ist Retention Management wichtig?

Es sichert personelle Kontinuität und hält strategisch wichtiges Know-how im Unternehmen. Gleichzeitig steigert es die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, stärkt die Loyalität und schafft eine stabile Unternehmenskultur – ein entscheidender Erfolgsfaktor in Zeiten des Fachkräftemangels.

Was ist die Retention-Rate von Mitarbeitenden?

Die Retention-Rate zeigt, wie viele Mitarbeitende über einen bestimmten Zeitraum im Unternehmen bleiben. Beispiel: Start mit 100 Mitarbeitenden, 20 Neueinstellungen im Zeitraum und 5 Abgänge. Damit bleiben 75 % der ursprünglichen Belegschaft erhalten.

Was macht ein Retention Manager?

Ein Retention Manager sorgt dafür, dass Mitarbeitende nicht nur gewonnen, sondern langfristig gebunden werden. Die Rolle verbindet Daten, Strategie und Kultur: Aus Kennzahlen und Feedback werden konkrete Handlungsfelder abgeleitet, die gemeinsam mit Fach- und Führungskräften umgesetzt werden – von Entwicklungsprogrammen bis zu gelebter Unternehmenskultur. Der Erfolg zeigt sich nicht in Einzeltaktiken, sondern in nachhaltig erlebbarer Mitarbeiterbindung.

Fachkräfte gewinnen: Tipps von einer HR-Expertin
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Fachkräfte gewinnen: Tipps von einer HR-Expertin

Fachkräftemangel ist eines der zentralen Risiken für die Wirtschaft. Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Wettstreit um die besten Köpfe mithalten und Fachkräfte gewinnen? Diese Frage beantwortet Professorin Dr. Daniela Eisele-Wijnbergen von der HSBA.

5 Min. Lesezeit

Vorerst keine Entspannung in Sicht: Bis auf Weiteres werde man es in Deutschland infolge des Mangels an Fachkräften flächendeckend mit engen Arbeitsmärkten zu tun haben, sagt Daniela Eisele-Wijnbergen, Professorin für Personalmanagement an der HSBA – Hamburg School of Business Administration.

Sie rät Unternehmen daher, sich auf den „Arbeitnehmermarkt“ einzustellen und als attraktive Arbeitgebermarke zu positionieren.

Wer Fachkräfte gewinnen wolle, müsse individuell auftreten. „Seien Sie als Arbeitgeber authentisch und gehen Sie selbstbewusst ins Rennen“, empfiehlt die Personalexpertin.

Fachkräfte gewinnen – was Arbeitgeber attraktiv macht

Wenn Unternehmen keine Fachkräfte finden, liegt dies oft auch daran, dass sie für Bewerber wenig attraktiv sind. Hier vier Beispiele dafür, worauf es Beschäftigten bei einem Arbeitgeber besonders ankommt.

Das Gehalt

Wer Fachkräfte gewinnen und halten möchte, sollte sich des Themas Entgelt annehmen. Denn das Gehalt sei weiterhin eine zentrale Komponente der Motivation für Mitarbeitende, so Professorin Eisele-Wijnbergen. Und die Gehaltshöhe sei der häufigste Grund für Arbeitsplatzwechsel. Dabei spielten Einkommenstransparenz und Gehaltsvergleiche über Onlineportale eine zunehmend wichtige Rolle.

„Arbeitgeber sollten diese Quellen genau beobachten und für sich nutzen“, rät Eisele-Wijnbergen, beispielsweise durch Kommentare zu besonders positiven oder negativen Einträgen von Mitarbeitenden.

Einen differenzierten Blick hat die Personalexpertin auf Zielvereinbarungen mit Gehaltskomponenten. Hier könne der Schuss auch nach hinten losgehen, wenn die Messbarkeit und die Zuordnungsbarkeit der Ziele nicht gewährleistet sei. In einigen Fällen seien daher Teamziele besser als individuelle Vereinbarungen.

Zusatzleistungen

Neben der Höhe des Entgelts gibt es weitere Leistungen, die einen Arbeitgeber für Fachkräfte attraktiv machen. „Ganz oben an stehen Instrumente der Gesundheitsförderung wie kostenlose Health-Checks, Bezuschussung von Vereins- oder Fitnessstudiobeiträgen oder Bewegungsangebote durch den Arbeitgeber“, sagt Daniela Eisele-Wijnbergen.

Auch bei der Unterstützung in besonderen Lebensphasen, etwa bei pflegebedürftigen Angehörigen oder zu betreuenden Kindern, kann der Arbeitgeber Angebote schaffen.

Sinnstiftende Tätigkeiten

„Zunehmend fragen die Menschen nach dem Sinn ihrer Arbeit“, berichtet die Personalexpertin. Ihren Beobachtungen zufolge sehen hier vor allem die jüngeren Generationen eine starke Motivationsquelle, die von der Arbeitgeberseite als Haltefaktor genutzt werden kann. Zudem lassen sich über diesen Weg auch neue Fachkräfte gewinnen.

Flexible Arbeitszeitmodelle

Ein weiterer Trend ist der verstärkte Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten und -orten. „Hier ist ein Umdenken der Arbeitgeber erforderlich“, stellt Eisele-Wijnbergen fest und appelliert an Vorgesetzte, Verantwortung abzugeben und den Mitarbeitenden zu vertrauen.

Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass etwa ein Drittel aller Tätigkeiten zeitlich und/oder örtlich gebunden sind und daher gar nicht flexibilisiert werden können. Hier ließen sich jedoch innovative Arbeitszeitmodelle oder flexible Vertragsmodalitäten einsetzen, um dem individuellen Bedarf der Beschäftigten entgegenzukommen.

Fit im Büro: Entspannungsübungen für Rücken, Augen und Kopf
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Fit im Büro: Entspannungsübungen für Rücken, Augen und Kopf

Die restliche Abteilung ist im Urlaub und Sie halten die Stellung? Perfekt, um in Ruhe zu arbeiten – ohne Anrufe, Meetings und Hektik. Nutzen Sie die Zeit, um auch an sich selbst zu denken: Kurze Übungen für Augen, Rücken und Kopf helfen, Verspannungen zu lösen, die Konzentration zu steigern und fit durch den Arbeitstag zu kommen. Schon wenige Minuten reichen, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. So bleibt mehr Energie für die wirklich wichtigen Aufgaben übrig.

5 Min. Lesezeit

Bewegungsübungen im Büroalltag für mehr Energie

Auch ohne Fitnessstudio und Geräte lassen sich mit ganz einfachen Übungen die Gelenke und Muskeln lockern. Und damit sind wirklich alle gemeint, denn neben den üblichen Verdächtigen, wie Rücken und Nacken, sollten auch Arme, Hände, Beine und vor allem Augen gelockert werden. Ganz richtig gehört, denn unsere Augen bewegen sich in der Büroarbeit in einem viel zu kleinen Radius.

Augenübungen gegen Bildschirmmüdigkeit

Um die müden, vom grellen Bildschirmlicht geplagten Augen zu lockern, schauen Sie einmal weit nach links, nach rechts, nach oben und unten. Zusätzlich können Sie den Blick kreisen lassen oder die Augen stark zudrücken und wieder weit aufreißen. Das können Sie in beliebiger Reihenfolge wiederholen. Vielleicht passt die Übung ja auch zu einem Ihrer Lieblingslieder, das Ihnen gerade durch den Kopf geht, wie z. B. „Last Christmas“ von Wham!

Einfache Rückenübungen fürs Büro und Homeoffice

Doch Sie nicht, nachdem Sie diese kleinen, aber effektiven Rückenübungen ausprobiert haben. Um mögliche Zerrungen zu vermeiden, sollten Sie sich ein bisschen aufwärmen und lockern. Dafür stehen Sie einmal aufrecht auf und schütteln ihren ganzen Körper, jedes Bein, jeden Fuß, die Arme und Hände kräftig durch. Geschüttelt – nicht gerührt, können Sie sich jetzt eine freie Wand im Büro oder Homeoffice suchen und sich mit dem Rücken dazu stellen und anschließend mit dem ganzen Körper und vor allem dem Rücken dagegen drücken. Dabei sollte der ganze Körper angespannt sein. Halten Sie diese Spannung für 30 Sekunden.

Entspannungsübungen für Brust und Schultern

Diese Übung können Sie sitzend, wie auch stehend durchführen. Wichtig dabei ist, dass Sie aufrecht sind und eine „geschwellte Brust“ machen. Dann nehmen Sie die Handflächen in der Mitte vor Ihrem Körper zusammen und pressen sie gegeneinander, als würden Sie eine indische Begrüßung machen. Halten Sie diese Spannung für 15 Sekunden und wiederholen Sie diese dreimal.

Dehnübungen für Arme und Oberkörper

Die Arme bieten viele Möglichkeiten, um die obere Körperhälfte zu lockern und zu dehnen. Nehmen Sie hierfür beispielsweise einen Arm hinter Ihren Kopf und halten Sie mit der anderen Hand den Ellenbogen und drücken Sie ihn leicht nach unten. Halten Sie die Position für zehn Sekunden und wechseln Sie dann die Seite.

Des Weiteren können Sie in dieser Position einen Arm von oben hinten den Kopf halten und den anderen Arm von unten zum Rücken führen, um die andere Hand zu greifen. Ihre Arme und Händen formen somit auf dem Rücken ein „S“. Halten Sie auch diese Position für wenige Sekunden und wechseln Sie die Seiten.

Beinübungen und Hüftöffner für zwischendurch

Auch wenn die Beine im Homeoffice oder unter dem Tisch nicht sichtbar sind, sollten Sie sich nicht vergessen. Denn nach einem langen Arbeitstag können die Beine schon sehr müde werden. Um diese ein bisschen zu trainieren, können Sie einfach im Sitzen Ihre Beine abwechselnd auf die Ballen stellen und dann wieder auf die Fersen. Dabei entsteht eine Wipp-Bewegung, die sie auch entgegengesetzt durchführen können.

Um auch die steife Büro-Hüfte ein bisschen zu bewegen, setzen Sie sich gerade auf Ihren Stuhl und stellen Sie die Füße schulterbreit fest an den Boden. Dann nehmen Sie das rechte Bein und legen es auf das linke Knie waagerecht ab. Dann lehnen Sie sich leicht nach vorn, während ihr Bein in dieser Position bleibt. Der sogenannte „Hüftöffner“ dehnt die äußeren Gesäß- und Oberschenkelmuskeln.

Nacken- und Kopf-Übungen gegen Verspannungen

Der Kopf ist voll, der Nacken steif. Um dem entgegenzuwirken, hilft die Lockerung der Halsregion durch langsames und vorsichtiges Kopfkreisen. Nehmen Sie dabei Ihre Augen mit und schauen Sie in alle Ecken des Raumes. Nachdem Sie den Kopf in jede Richtung gekreist haben, neigen Sie ihn nach links und rechts, ähnlich wie eine Eule und halten Sie dabei mit der Hand den Kopf leicht fest. Neigen Sie ihn ebenfalls nach vorn und nach hinten. Danach drehen Sie Ihren Kopf, soweit Sie können, nach links und nach rechts, als würden Sie über eine Straße gehen.

Der Kopf ist jetzt äußerlich gelockert, um ihn auch innen zu „freizubekommen“, empfiehlt sich eine Pause, bei der Sie sich vom PC entfernen und beispielsweise ein paar Seiten lesen, sich mit einer Kollegin auf einen Kaffee verabreden oder einfach ein bisschen Musik hören (natürlich nur, wenn Sie niemanden dabei stören), aber vielleicht können Sie auch gemeinsam zum Rhythmus mit Ihren Beinen wippen.

Atemübungen zur Stressbewältigung

Im Stress sind wir dazu geneigt, sehr kurzatmig zu werden. Dabei sind tiefe Atemzüge essenziell, um Stress zu lindern, den Kreislauf anzukurbeln und zu entspannen. Bei Kurzatmigkeit atmet der Mensch sehr flach und schnell in die Brust. Für tiefe Atemzüge wird jedoch der komplette Oberkörper gebraucht. Atmen Sie hierfür als erstes langsam und tief in den Bauch ein und wieder aus. Anschließend nehmen Sie die Brust hinzu. Sie atmen also in den Bauch und erweitern Ihrem Atemzug in die Brust und atmen dann von oben nach unten wieder aus. Im dritten Schritt kommt der Schlüsselbeinbereich dazu. Über den Bauch ein, weiter in die Brust, bis hoch ins Schlüsselbein und dann von dort aus über die Brust bis zum Bauch wieder ausatmen. Das wiederholen Sie so oft Sie möchten, jedoch mindestens dreimal.

Empfehlung: Diese Übungen sind natürlich nicht nur für die Ferienzeit oder die ruhige Zeit „zwischen den Jahren“ geeignet, sondern lassen sich auch super als Fitnessprogramm und guten Vorsatz für 2023 übernehmen. Vielleicht gelingt es Ihnen damit auch, Ihre Kolleginnen und Kollegen mit den neuen Übungen anzustecken und Sie etablieren eine „aktive Pause“ in Ihrem Unternehmen.

Duale Ausbildung: Was KMU gegen Fachkräftemangel tun können
HR & Payroll

Duale Ausbildung: Was KMU gegen Fachkräftemangel tun können

Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für den deutschen Mittelstand. Ein Weg heraus aus der Fachkräftelücke kann die duale Ausbildung sein, sagt Expertin Birgit Schweeberg. Im Videotal "Butter bei die Fische" erläutert sie die Vorzüge der Berufsausbildung und den Weg zum Ausbildungsbetrieb.

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Die Suche nach geeignetem Personal gestaltet sich für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer schwieriger. Rund 60 Prozent der Betriebe zählen den Fachkräftemangel inzwischen zu den drei größten Risiken für ihren Geschäftserfolg. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).

Eine wirkungsvolle Maßnahme gegen die Knappheit an qualifiziertem Personal kann die duale Ausbildung sein, betont Birgit Schweeberg, Bereichsleiterin bei der Handelskammer Hamburg. Nur rund 20 Prozent der KMU in Deutschland bilden jedoch aktuell Fachkräfte-Nachwuchs aus. Das müsse sich ändern, so die Expertin.

Was macht die duale Ausbildung so effektiv?

Birgit Schweeberg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Ausbildungsthemen und schaut sich auch die Ausbildungssysteme anderer Länder an. Ihrer Einschätzung nach liegt die heimische duale Berufsausbildung im internationalen Vergleich weit vorn. Schweeberg: „Nur in Deutschland sichern die bundesweit geltenden Ausbildungsverordnungen, das Zusammenspiel von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb und die Organisation der Ausbildungsverhältnisse durch die lokalen Kammern vor Ort eine überregional hohe und stets vergleichbare Qualität.“

Wie sollten KMU vorgehen, um Ausbildungsbetrieb zu werden?

Zuerst muss jedes Unternehmen intern klären, für welche betrieblichen Aufgaben es Nachwuchs benötigt. Schließlich gibt es in Deutschland zurzeit 324 Ausbildungsberufe – von A wie Änderungsschneider/in bis Z wie Zweiradmechatroniker/in. Dann stellt sich die Frage, ob für eine Ausbildung in den benötigten Tätigkeiten ausreichend eigene fachliche Kompetenz im Betrieb vorhanden ist.

Die Beurteilung der Ausbildungsfähigkeit eines Unternehmens obliegt den IHKs, Handwerkskammern und den Kammern der freien Berufe wie Ärzte und Apotheker. Als „zuständige Stellen“ sind die Kammern Ansprechpartner für alle Fragen rund um ein Ausbildungsverhältnis, vom Vertragsschluss bis zur Abschlussprüfung. Sie helfen und vermitteln auch bei Schwierigkeiten zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden.

Fünf Tipps für eine erfolgreiche duale Ausbildung

  1. Kontaktieren Sie die „zuständigen Stellen“. Bei allen Fragen zur beruflichen Ausbildung sind die Kammern (Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Kammern der freien Berufe) erste Anlaufstelle für KMU. Informieren Sie sich über Chancen, Voraussetzungen und Regeln der dualen Berufsausbildung.
  2. Machen Sie sich als Ausbildungsbetrieb bekannt. Die Suche nach Auszubildenden wird immer schwieriger. Hilfreich sind neben den üblichen Wegen (Ausbildungsplattformen, -börsen und -messen) auch Kontakte zu Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vor Ort. Stellen Sie Ihren Betrieb dort vor und machen Sie potenzielle Auszubildende auf sich aufmerksam.
  3. Betrachten Sie Auszubildende nicht als billige Arbeitskräfte. Wer nur das Gehalt für Fachkräfte einsparen möchte, der ist als Ausbildungsbetrieb auf der falschen Spur. Denn in der Ausbildung sollen Fach- und Persönlichkeitskompetenzen vermittelt und nicht (nur) Hilfsarbeiten erledigt werden.
  4. Nehmen Sie sich für die duale Ausbildung Zeit. Neben der (überschaubaren) Ausbildungsvergütung kostet den Ausbildungsbetrieb eine ordentliche Berufsausbildung vor allem Zeit. Geben Sie Ihren Ausbildungsbetreuern diese Zeit. Nur dann kann ein vernünftiges Ausbildungsergebnis erzielt werden. Die Ausbilder im Betrieb sollten ihre Ausbildungskompetenz im besten Fall durch eine Prüfung gemäß Ausbildereignungsverordnung (AEVO) nachweisen.
  5. Sehen Sie das Berichtsheft als notwendig an – nicht als „Übel“. Auch wenn es etwas bürokratisch erscheint – das ordentliche Führen des Berichtshefts ist eine wichtige Angelegenheit. Es dient der Selbstkontrolle von Betrieb und Auszubildenden über die Vermittlung der vereinbarten Ausbildungsinhalte. Zugleich ist es Teil der Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung. Unterstützen Sie Ihre Azubis daher beim Führen des Berichtshefts.