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Beiträge zu Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung, Finanzbuchhaltung und Controlling.

Dokumenten­management: Welcher Scanner ist der richtige?
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Dokumenten­management: Welcher Scanner ist der richtige?

Rund die Hälfte aller Dokumente in Unternehmen ist laut einer Studie von IDC papiergebunden. Viele Betriebe möchten ihre Papierdokumente in einem Dokumentenmanagementsystem (DMS) digital archivieren. Wer dabei selbst Hand anlegt, benötigt einen geeigneten Dokumentenscanner. Bei der Auswahl des richtigen Geräts gilt es einige Punkte zu beachten.

5 Min. Lesezeit

Professioneller Scanner oder Multifunktionsgerät für das Dokumentenmanagement?

Vor dieser Frage steht jeder Unternehmer, der papiergebundene Dokumente digitalisieren möchte. Für die Arbeit mit einem Dokumentenmanagementsystem ist eine hohe Scanqualität entscheidend – und diese ist bei professionellen Scannern in der Regel besser als bei einem Multifunktionsgerät. Bei der Auswahl helfen folgende Kriterien:

Formate und Scanfunktionen beachten

Sollen neben DIN-A4-Dokumenten auch kleinere Belege wie Kassenbelege, Visitenkarten oder Krankmeldungen gescannt werden, empfiehlt sich ein Desktop-Scanner mit Vorlageneinzug. Für gebundene Dokumente ist ein Einzugscanner mit Flachbetteinheit sinnvoll. Großformatscanner für Zeichnungen größer als DIN A3 lohnen sich meist nicht – hier ist ein externer Scandienstleister oft die bessere Wahl.

Einseitig oder beidseitig scannen – Duplex-Scanner nutzen

Moderne Desktop-Scanner unterstützen meist Duplex-Scannen, also das automatische beidseitige Scannen. Funktionen wie das Entfernen leerer Seiten während des Scanvorgangs erhöhen die Effizienz im Büroalltag.

Scangeschwindigkeit und Volumen im Blick behalten

Für den Einsatz im Unternehmen sollte ein Dokumentenscanner mindestens 40 Seiten pro Minute schaffen. Ein großer Dokumenteneinzug verhindert ständiges Nachlegen. Bei sehr hohem Scanvolumen – etwa bei Bestandsakten – empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Scandienstleister.

Anschlussmöglichkeiten – USB-Scanner oder Netzwerk-Scanner?

Für das Scannen sensibler Dokumente kann ein USB-Scanner am Arbeitsplatz die beste Wahl sein. Teilen sich mehrere Mitarbeitende ein Gerät, ist ein Netzwerk-Scanner oder die Nutzung eines USB-Device-Servers sinnvoll, um den Zugriff über das Unternehmensnetzwerk zu ermöglichen.

Scansoftware und OCR-Software im Dokumentenmanagement

Neben der Hardware ist auch die Scansoftware entscheidend. Eine gute OCR-Software (Optical Character Recognition) wandelt gescannte Bilder in durchsuchbaren Text um – wichtig für die Volltextsuche im DMS. Für Unternehmen mit über 10.000 Belegen pro Jahr kann sich eine erweiterte Erkennungssoftware mit automatischer Analyse, Datenextraktion und Klassifikation lohnen.

Ein Tipp: Unternehmen, die sich auf den Vertrieb von Scannern spezialisiert haben, bieten Interessenten die Möglichkeit, Geräte mithilfe eigener Belege zu testen.

Richtig scannen – Auflösung, Farbauswahl und Dateiformate

Schwarz-Weiß-Scan oder Farbscan?

Schwarz-Weiß-Scans sparen Speicherplatz und sind ideal für reine Textdokumente. Farbscans oder Graustufen-Scans sind bei farbigen Elementen oder für eine bessere OCR-Erkennung zu empfehlen.

Die optimale Auflösung für Dokumentenscanner

Für Textdokumente hat sich eine Auflösung von 300 dpi als Standard im Dokumentenmanagement bewährt. Höhere Auflösungen vergrößern lediglich die Dateigröße, ohne die OCR-Ergebnisse zu verbessern.

Das richtige Dateiformat wählen

Für die Archivierung eignen sich:

  • PDF für Text- und Mischdokumente (als durchsuchbares PDF mit OCR)
  • TIFF für Zeichnungen
  • JPEG für Bilder
Digital archivieren & GoBD-konform: Neue Anforderungen ab Juli 2025
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Digital archivieren & GoBD-konform: Neue Anforderungen ab Juli 2025

Die digitale Archivierung ist kein Zukunftsthema mehr, sondern Pflicht für Unternehmen – auch im Baugewerbe. Mit den GoBD (seit 2020 neu gefasst) und den jüngsten Änderungen am 14. Juli 2025 müssen Bauunternehmen sicherstellen, dass ihre IT-Systeme, Workflows und Archivlösungen rechtskonform sind.

5 Min. Lesezeit

Digital und rechtssicher archivieren: GoBD-Update 2025

Die digitale Archivierung ist längst nicht mehr nur eine Option, sondern eine gesetzliche Pflicht – auch für Bauunternehmen. Mit den GoBD, den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff, wurde der rechtliche Rahmen bereits vor Jahren geschaffen. Seit dem 1. Januar 2020 liegt eine überarbeitete Neufassung vor, die alle älteren Regelungen wie GDPdU oder GoBS ersetzt. Im Juli 2025 folgte nun ein weiteres Update durch das Bundesfinanzministerium, das vor allem mit Blick auf die verpflichtende E-Rechnung neue Anforderungen bringt. Für Bauunternehmen bedeutet das: IT-Systeme, Workflows und Archivlösungen müssen nicht nur effizient, sondern auch rechtskonform organisiert sein.

GoBD: Was aktuell gilt

Die GoBD gelten für jedes Unternehmen in Deutschland – unabhängig von Größe oder Branche. Sie legen fest, wie elektronische Unterlagen und Belege aufzubewahren sind. Das betrifft digitale Buchführungen, gescannte Dokumente, E-Mails mit steuerrelevanten Inhalten oder elektronische Rechnungen. Entscheidend ist, dass alle Informationen vollständig, unveränderbar, nachvollziehbar und maschinell auswertbar archiviert werden. Zudem fordert die Finanzverwaltung eine sogenannte Verfahrensdokumentation. Darin muss beschrieben werden, wie im Unternehmen mit Belegen, Dokumenten und Daten umgegangen wird, vom Eingang über die Verarbeitung bis hin zur Aufbewahrung.

Neue Anforderungen seit Juli 2025

Mit dem BMF-Schreiben vom 14. Juli 2025 wurden die GoBD an die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Besonders die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung seit dem 1. Januar 2025 machte Änderungen erforderlich. Künftig rückt die Nutzung strukturierter Datenformate wie XML oder ZUGFeRD stärker in den Mittelpunkt. Auch die Anforderungen an die maschinelle Auswertbarkeit wurden konkretisiert. Für Bauunternehmen bedeutet das: E-Rechnungen müssen so archiviert werden, dass sie jederzeit elektronisch geprüft und automatisiert verarbeitet werden können. Darüber hinaus wurden Doppelpflichten bei bestimmten Dokumentenarten reduziert, sodass die Archivierung in einigen Bereichen einfacher geworden ist.

Serverstandort: EU oder Drittstaat?

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Speicherort der Daten. Nach § 146 Abs. 2a Abgabenordnung dürfen elektronische Aufzeichnungen innerhalb der Europäischen Union gespeichert werden, sofern ein uneingeschränkter Datenzugriff aus Deutschland gewährleistet ist. Für Drittstaaten gilt dies nicht: Wer Server in Ländern außerhalb der EU nutzen möchte, benötigt dafür eine ausdrückliche Genehmigung der Finanzbehörden. Unternehmen, die Cloud-Anbieter außerhalb Europas einsetzen, sollten daher genau prüfen, ob die Speicherung rechtlich zulässig ist und ob entsprechende Vereinbarungen vorliegen.

Risiken bei Verstößen

Die Folgen einer nicht GoBD-konformen Archivierung können gravierend sein. Zum einen drohen steuerliche Risiken wie Schätzungen durch die Finanzverwaltung oder die Aberkennung von Vorsteuerabzügen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass Daten im Rahmen einer Betriebsprüfung nicht anerkannt werden. Besonders problematisch ist der Verlust der Revisionssicherheit. Werden Unterlagen nicht unveränderbar, vollständig oder nachvollziehbar aufbewahrt, kann dies erhebliche finanzielle und rechtliche Konsequenzen haben.

Umsetzung in der Praxis

Für Bauunternehmen bedeutet das in der Praxis, dass ein Dokumentenmanagement- oder Archivsystem ausgewählt werden muss, das die Anforderungen der GoBD zuverlässig erfüllt. Wichtig ist, dass eine unveränderliche Speicherung möglich ist, dass alle Prozesse dokumentiert werden und dass die Software auch moderne Anforderungen wie Cloud-Anbindung oder EU-konforme Serverlösungen berücksichtigt. Gleichzeitig sollten Verträge mit IT-Dienstleistern regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben erfüllt bleiben. Ebenso entscheidend ist die Schulung der Mitarbeitenden. Nur wenn alle Beteiligten die Abläufe kennen und die Aufbewahrungspflichten verstehen, können Fehler vermieden werden.

Fazit

Die digitale Archivierung ist für Bauunternehmen längst zur Pflichtaufgabe geworden. Mit den Änderungen der GoBD im Juli 2025 sind insbesondere E-Rechnungen, Datenformate und Archivierungsprozesse in den Fokus gerückt. Wer sich nicht rechtzeitig vorbereitet, riskiert steuerliche Nachteile und rechtliche Probleme. Deshalb sollten Unternehmen jetzt ihre Systeme prüfen, ihre Verfahrensdokumentation anpassen und auf verlässliche Partner setzen, die GoBD-konforme Lösungen anbieten.

FAQs zur digitalen Archivierung und GoBD


Welche Daten müssen nach GoBD archiviert werden?

Alle steuerlich relevanten Unterlagen, darunter Rechnungen (auch E-Rechnungen), Buchführungsdaten, Verträge, E-Mails mit steuerlicher Relevanz sowie gescannte Papierbelege.

Wie lange müssen digitale Unterlagen aufbewahrt werden?

Grundsätzlich gilt eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren nach § 147 AO. Je nach Art der Unterlagen können längere Fristen erforderlich sein, z. B. bei anhängigen Steuerverfahren.

Darf ich meine Belege auf einem Server außerhalb der EU speichern?

Nein, grundsätzlich nicht. Der Speicherort muss innerhalb der EU liegen. Eine Ausnahme ist nur mit Genehmigung der Finanzbehörden möglich (§ 146 Abs. 2a AO).

Was ist eine Verfahrensdokumentation und brauche ich sie?

Ja, jede Firma benötigt eine Verfahrensdokumentation. Sie beschreibt detailliert, wie Belege verarbeitet, archiviert und aufbewahrt werden. Ohne sie drohen Beanstandungen bei einer Betriebsprüfung.

Sind Cloud-Lösungen GoBD-konform?

Ja, sofern der Anbieter die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, Server innerhalb der EU nutzt und Daten unveränderbar sowie revisionssicher speichert.

Welche Neuerungen bringen die GoBD 2025?

Das BMF-Schreiben von Juli 2025 legt einen stärkeren Fokus auf die E-Rechnungspflicht, die Nutzung strukturierter Datenformate und die elektronische Auswertbarkeit von Daten. Außerdem wurden manche Doppelarchivierungen abgeschafft.

Lagerkosten senken durch Digitalisierung: Sieben Tipps für KMU
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Lagerkosten senken durch Digitalisierung: Sieben Tipps für KMU

Unübersichtliche und ungenaue Lagerbestandsführung ist einer der häufigsten Kostentreiber in Unternehmen. Lesen Sie hier, wie Sie durch Digitalisierung Licht ins Dunkel bringen und Ihre Lagerkosten senken können.

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Unübersichtliche und ungenaue Lagerbestandsführung ist einer der häufigsten Kostentreiber in Unternehmen. Lesen Sie hier, wie Sie durch Digitalisierung Licht ins Dunkel bringen und Ihre Lagerkosten senken können.

Kennen Sie Ihre Lagerkosten? Wissen sie, wo Einsparpotenziale liegen? Im härter werdenden Wettbewerb sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, ihre Kostenstruktur zu optimieren. Trotzdem zahlen viele Unternehmen zu hohe Lagerkosten – und wissen es oft nicht.

Dieser Artikel erklärt, warum die analoge Bestandsführung hohe Lagerrisiken birgt. Zudem erfahren Sie, wie Sie mit einem Warenwirtschaftssystem (WWS) Ihre Lagerkosten senken und gleichzeitig Ihre Kunden besser bedienen können.

Hohes Lagerrisiko: Warum analoge Lagerverwaltung Kosten verursacht

In lagerintensiven Betrieben machen Bestände oft 25 Prozent der Unternehmensaktiva aus. Fehlende Transparenz in der Bestandsführung führt zu unnötigen Kosten, Überbeständen und Kapitalbindung.

Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) scheuen sich vor der Digitalisierung, weil sie die Einführung einer Lagerverwaltungssoftware als komplex empfinden. Dabei gibt es heute Lösungen, die speziell für KMU geeignet sind und dabei helfen, Lagerkosten zu senken.

So vermeiden Sie Kostenfallen in der Lagerverwaltung

Lagerkosten senken heißt, die größten Kostentreiber zu identifizieren und gezielt zu minimieren. Hier zeigen wir, wie analoge Prozesse hohe Kosten verursachen – und wie ein digitales Lagerverwaltungssystem hilft, diese Kosten zu senken.

1. Lagerbestände optimieren: Zu hohe Bestände binden Kapital

Eine optimale Bestandsführung stellt sicher, dass nur die Waren auf Lager sind, die tatsächlich benötigt werden. Zu hohe Lagerbestände erhöhen die Lagerkosten, da Kapital gebunden wird. Mit einer digitalen Lagerverwaltung haben Sie Bestände, Verbrauch und Liefermengen immer im Blick.

Ein Warenwirtschaftssystem mit digitaler Lagerverwaltung analysiert in Echtzeit, welche Artikel sich schlecht verkaufen, und hilft Ihnen, die optimalen Nachbestellmengen zu berechnen. So vermeiden Sie Überbestände, senken durch gezielten Kapitaleinsatz Ihre Lagerkosten und verbessern gleichzeitig Ihre Liefertreue.

2. Veraltete Bestände vermeiden: Waren altern und verlieren an Wert

Unverkäufliche Artikel blockieren wertvollen Lagerplatz und verursachen Kosten. In vielen Unternehmen werden diese Ladenhüter zu spät erkannt.

Eine digitale Lagerverwaltung hilft Ihnen, Ladenhüter frühzeitig zu erkennen, um Lagerkapazitäten effizient zu nutzen und Lagerkosten zu senken.

3. Personalkosten reduzieren: Automatisierte Lagerverwaltung spart Zeit und Geld

Manuelle Lagerhaltung ist zeitaufwändig und fehleranfällig. Ein Lagerverwaltungssystem automatisiert Prozesse wie Wareneingang und -ausgang, Kommissionierung und Inventur.

Durch den Einsatz einer Lagerverwaltungssoftware können Unternehmen Personalkosten senken, Durchlaufzeiten verkürzen und die Effizienz steigern.

4. Lager digitalisieren und Reaktionszeiten verkürzen: Echtzeit-Daten für flexible Lagerlogistik

Marktveränderungen, Nachfrageschwankungen oder Lieferengpässe können die Lagerhaltungskosten in die Höhe treiben.

Mit einem modernen Lagerverwaltungssystem erhalten Sie in Echtzeit präzise Informationen über Ihre Bestände und können flexibel auf Veränderungen reagieren. So können Sie Ihre Lagerhaltungskosten senken und Lieferengpässe vermeiden.

5. Skalierbare digitale Lagerverwaltung: Wachstum ohne hohe Kosten ermöglichen

Mit Lagerverwaltungssoftware minimieren Sie auch die Reibungsverluste beim Aufbau zusätzlicher Kapazitäten: Angenommen, Sie mieten ein weiteres Lager an, bauen eine neue Halle oder eröffnen einen neuen Standort. Spätestens dann ist der Punkt erreicht, an dem die analoge Lagerlogistik viel Geld verbrennt, weil sie einfach nicht mehr funktioniert. Mit einem WaWi-System können Sie Ihre Prozesse auch in volatilen Märkten schnell anpassen und skalieren.

6. Produktionsstillstand vermeiden: Lieferengpässe kosten Zeit und Geld

Wenn jemand vergessen hat, rechtzeitig die richtigen Zahlen in die richtigen Excel-Tabellen einzugeben, kann es passieren, dass Ihnen dringend benötigte Materialien oder Waren ausgehen. Im schlimmsten Fall kann Ihr Unternehmen nicht mehr liefern oder Ihre Produktion steht still, weil Rohstoffe fehlen. Eine unangenehme Situation, wenn Sie als Lagerverwalter der Verursacher sind.

Mit einer digitalen Lagerverwaltung können Sie den Warenumschlag genau und in Echtzeit verfolgen und die Beschaffung von Waren, Materialien und Rohstoffen rechtzeitig anstoßen.

7. Kundenzufriedenheit steigern: Liefertreue als Wettbewerbsfaktor

Die Kunden sind anspruchsvoller denn je. Sie wollen ihre Ware schnell. Onlinehandel und digitale Lieferketten führen dazu, dass lange Lieferzeiten nicht mehr akzeptiert werden.

Ein digitales Lager mit optimierter Bestandsführung erleichtert es dem gesamten Unternehmen, seine Lieferverpflichtungen zu erfüllen.

Liefertreue ist wichtig für Ihren Ruf. Sie bindet Kunden, die Ihr Unternehmen weiterempfehlen und Ihnen neue Kunden bringen. Umgekehrt verlieren Sie Kunden und Umsatz, wenn sich herumspricht, dass Ihre Liefertreue zu wünschen übrig lässt – eine weitere teure Nebenwirkung fehleranfälliger analoger Prozesse.

Fazit: Digitale Lagerverwaltung ist der Schlüssel zur Kostenoptimierung

Lager sind in vielerlei Hinsicht teuer. Eine optimale Lagerhaltung bietet daher enorme Einsparpotenziale. Diese können nur durch den Einsatz eines Warenwirtschaftssystems (WWS) und einer integrierten Lagerverwaltungslösung voll ausgeschöpft werden.

Eine moderne Warenwirtschaftssoftware bietet:

  • Echtzeit-Transparenz über Bestände
  • Automatisierte Prozesse zur Effizienzsteigerung
  • Flexible Skalierbarkeit für wachsende Unternehmen
  • Optimierte Bestandsführung zur Kostenreduzierung

Wer seine Lagerkosten senken möchte, sollte daher auf ein WWS mit integrierter Lagerverwaltungssoftware setzen.

Welche Anforderungen ein B2B-Onlineshop erfüllen muss
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Welche Anforderungen ein B2B-Onlineshop erfüllen muss

Der Onlinehandel im B2B-Bereich wächst rasant – und viele mittelständische Unternehmen möchten davon profitieren. Doch was auf den ersten Blick nach einem einfachen Digitalisierungsschritt aussieht, entpuppt sich oft als komplexes Projekt: Standardshops stoßen schnell an ihre Grenzen, Prozesse laufen nicht rund, und Kunden sind unzufrieden. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Anforderungen ein B2B-Onlineshop erfüllen muss und warum die Integration mit der Warenwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist.

5 Min. Lesezeit

Als Markus B., Geschäftsführer eines mittelständischen Großhandels für Industriebedarf, vor zwei Jahren seinen ersten Onlineshop live schaltete, war die Begeisterung groß. Endlich digital verkaufen! Doch die Euphorie hielt nur kurz.

Schon nach wenigen Wochen häuften sich die Beschwerden der Geschäftskunden:

  • „Warum sehe ich meine individuellen Preise nicht?“
  • „Ich brauche meine alten Bestellungen zum Wiederholen – wo finde ich die?“
  • „Unsere Einkaufsabteilung kann keine Sammelbestellungen freigeben!“

Markus musste einsehen: Er hatte auf das falsche Pferd gesetzt – ein klassisches B2C-Shopsystem, das für den Endkundenhandel konzipiert ist. Im B2B-Geschäft stieß es rasch an seine Grenzen. Denn der digitale Vertrieb funktioniert nur, wenn das Shopsystem auf B2B-Prozesse ausgelegt ist und in bestehende Systeme integriert werden kann.

Warum ein spezieller B2B Onlineshop notwendig ist

Im Endkundengeschäft (B2C) zählen Emotion und Einfachheit: schönes Design, schnelle Lieferung, fertig. Im B2B-Bereich dagegen stehen Prozesse, Integration und Stabilität im Mittelpunkt.

Ein erfolgreicher B2B Onlineshop muss:

  • kundenspezifische Preise und Rabatte anzeigen,
  • in Echtzeit mit der Warenwirtschaft kommunizieren, und
  • sich in bestehende Einkaufs- und Freigabeprozesse einfügen.

„Wir haben erst verstanden, wie wichtig die Schnittstellen zur Warenwirtschaft sind, als der erste Shop online war – und nichts synchron lief“, erinnert sich Geschäftsführer Markus B.

Zentrale Anforderungen an ein B2B Shopsystem

Damit ein mittelständischer Händler im B2B E-Commerce erfolgreich ist, braucht sein Shopsystem bestimmte Kernfunktionen.

Produkt- und Preisdarstellung

  • Kundenspezifische Preise und Rabattstaffeln
  • Staffelpreise für Großabnehmer
  • Suche nach Artikel-, Hersteller- oder Kundennummern
  • Echtzeit-Anzeige von Verfügbarkeiten

Bestellprozesse

  • Wiederholungs- und Rahmenbestellungen
  • Mindestbestellmengen
  • Direktbestellung per Artikelnummer
  • Unterstützung von E-Procurement-Formaten (EDIFACT, VDA, GAEB)
  • Bestellfreigaben nach interner Hierarchie

Self-Service-Funktionen

  • Bestellhistorie und Rechnungsübersicht
  • Verwaltung von Benutzerrechten
  • Download von Rechnungen
  • Übersicht über Kontingente und Guthaben

Diese Funktionen sorgen dafür, dass Kunden schnell, sicher und effizient bestellen können – und der Vertrieb spürbar entlastet wird.

Integration mit der Warenwirtschaft: Das Rückgrat des B2B-Shops

Ohne funktionierende Verbindung zur Warenwirtschaftssoftware bleibt jeder Onlineshop Stückwerk. Hier liegen alle entscheidenden Daten: Preise, Lagerbestände, Kundengruppen und Rabatte.

Ein gutes B2B Shopsystem fungiert als Frontend, das in Echtzeit mit dem Warenwirtschaftssystem kommuniziert. So werden Artikel, Preise und Bestände automatisch aktualisiert – ohne manuelle Exporte oder Datenfehler.

„Früher mussten wir alles händisch abgleichen. Heute läuft das automatisch“, erzählt Geschäftsführer Markus B. nach der Umstellung auf ein spezielles B2B-Shopsystem.

Branchenlösungen: Wenn Standard nicht reicht

Viele mittelständische Unternehmen benötigen branchenspezifische Erweiterungen, wie zum Beispiel:

  • Produktkonfiguratoren für Maße, Farben oder Gravuren
  • Direktlieferung an Endkunden im Namen des Händlers
  • Mandantenfähigkeit für verschiedene Marken oder Subshops
  • Design-Anpassung an das Corporate Design von Vertriebspartnern

Solche individuellen Anforderungen lassen sich meist nur durch maßgeschneiderte B2B E-Commerce-Lösungen umsetzen – nicht mit Standardsoftware aus dem B2C-Bereich.

Fazit: Investition in den richtigen B2B Onlineshop zahlt sich aus

Für mittelständische Unternehmen ist der richtige B2B Onlineshop mehr als bloß eine weitere Website. Er ist das digitale Tor zum Kunden und eine zentrale Schnittstelle im Vertriebsprozess. Wer auf ein System setzt, das mit der Warenwirtschaft integriert ist, auf B2B-Prozesse ausgelegt ist, und kundenspezifische Abläufe unterstützt, schafft die Basis für langfristigen Erfolg im digitalen Handel. Oder wie Geschäftsführer Markus B. es heute ausdrückt: „Unser Onlineshop arbeitet jetzt für uns – und nicht umgekehrt.“